SKM-Messung des Denkmalschutzgesetzes

Ziel
Ermittlung der Informationskosten des Brandenburgischen Denkmalschutzgesetzes mit SKM-Kompakt

Beteiligte
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (federführend), Staatskanzlei des Landes Brandenburg

Zeitraum
September 2007 bis März 2008

Ergebnisse und Folgerungen

  • Bei der Ermittlung der Informationskosten des Brandenburgischen Denkmalschutzgesetzes ist zu unterscheiden zwischen den unmittelbar durch das Denkmalschutzgesetz bei den Betroffenen verursachten Kosten bzw. dem Zeitaufwand einerseits und andererseits den Kosten, die durch die Beauftragung Dritter (z.B. Architekten) entstehen. Nur der direkt bei der Wirtschaft/ bei Bürgerinnen und Bürgern anfallende Kosten- bzw. Zeitaufwand lässt sich präzise im SKM-Modell abbilden.
  • Die Bürokratiekosten, die direkt auf die Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes zurückgehen, sind mit 165.000 Euro für die Wirtschaft und rund 10.000 Stunden für die Bürgerinnen und Bürger pro Jahr für ganz Brandenburg vergleichsweise überschaubar.
  • Ansätze zur Reduzierung der Bürokratiekosten und zur Verbesserung der Serviceorientierung ergeben sich insbesondere daraus, für einfach gelagerte Erlaubnisanträge ein landeseinheitliches Antragsformular sowie einen dazugehörigen Antragsleitfaden für diese Fälle zu entwickeln. Das MWFK hat beides in Abstimmung mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum sowie den unteren Denkmalschutzbehörden entworfen.
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Letzte Aktualisierung: 04.07.2017